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Das Mozart Programm
Die Bassstimme, meist im unauflöslichen Bund mit den Violoncelli, haben wir in zahllosen (und dennoch nicht allen) Werken Mozarts oft und gern gespielt. Den wunderbaren Melodien der Sänger, Geiger oder Holzbläser durften wir immer nur lauschen. In diesem Programm aber spielt der Kontrabass, mit allem gebührenden Respekt, die erste Geige, oder singt, in Originalsprache (versteht sich von selbst), Arien, die sonst nur zarten StimmbänderInnen vorbehalten sind. Der samtig weiche Klang der „Großen Vier“ sowie die souveräne Kunst der Protagonisten des „Circus Bassissimus“ erheben einen Konzertabend aber weit über plumpes Persiflieren, machen ihn vielmehr zu einem wirklichen Genuss für Kenner und Liebhaber der klassischen Musik. Im Programm für das Mozart-Jahr 2006 ist ein vollständiges Streichquartett ebenso zu hören wie bekannte Melodien aus der Feder des Meisters: Rondo „Alla Turca“, „Eine kleine Nachtmusik“ oder „Ave verum corpus est“. Der musikalische (oder besser: musikkulturelle) Höhepunkt des Programms ist aber die ultimative Mozartoper, in der Don Giovanni mit seiner Zauberflöte Figaros geliebte Susanna ausspannt. Wenn man die bisherigen Programme des „Circus Bassissimus“ kennt (siehe CD) merkt man gleich, dass das Ensemble bei allem Sinn für ausgelassene Blödelei, mit größtem Respekt und künstlerischer Ernsthaftigkeit an seine Projekte herangeht.
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